Unsere Wasserwerte
Der Prüfplan für die Probenentnahme wird im Vorfeld mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Sieben Mal im Jahr erfolgt eine bakteriologische Wasserbeprobung, zweimal im Jahr wird unser Trinkwasser zusätzlich mit Blick auf chemische Parameter beprobt. Weitere Wasserproben werden ins Labor geschickt, um die Bakteriologie, die Nitratwerte und die Belastung mit per- und polyfluorierten Verbindungen zu beproben.
Überzeugen Sie sich selbst von unseren Werten und von deren Abstand zu den gesetzlichen Grenzwerten.
Wasserhärte
Die Härte des Wasser (Wasserhärte) hängt vom Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen ab. Je höher der Gehalt ist, desto härter ist das Wasser.
Berechnung des Härtegrades
Untersuchung vom 21.10.2025 durch Labor Dr. Scheller, Augsburg
- Calcium (Ca) 88,3 mg/l | 2,20 mmol/l
- Magnesium (Mg) 21,9 mg/l | 0,90 mmol/l
- Gesamthärte = 3,10 mmol/l
- Grad deutscher Härte = 17,4 odH
- Härtebereich gem. WRMG `87 = 3
- Härtebereich gem. WRMG `07 = hart
Bei der Einordnung des Härtebereichs helfen diese Werte:
Härtebereich 1: Weich (<7° dH, 0 - 1,3 mmol/l)
Härtebereich 2: Mittelhart (7-14° dH, 1,4 - 2,5 mmol/l)
Härtebereich 3: Hart (14-21° dH, 2,6 - 3,8 mmol/l)
Härtebereich 4: Sehr hart ( >21° dH, über 3,8 mmol/l)
Weitere Kennwerte unseres Trinkwassers:
Alle Werte auf dieser Seite stammen aus der Trinkwasseruntersuchung, die zweimal jährlich in diesem Umfang durchgeführt wird. Den Prüfbericht mit den wichtigsten Daten können Sie hier herunterladen. Aus weiteren Untersuchungen geht zudem hervor, dass die Messwerte zum Vorkommen von Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen bzw. teilweise gar nicht nachweisbar sind. Haben Sie Interesse an weiteren Werten aus unserer Trinkwasseruntersuchung, zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
In der Laboruntersuchung vom 10.11.2025 erhielten wir folgenden Hinweis vom Labor:
„In der untersuchten Trinkwasserprobe konnten Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) nachgewiesen werden. Der Grenzwert für die Summe PFAS-20 in Höhe von 0,00010 mg/L (ab 12.01.2026) ist eingehalten; ebenso ist der Grenzwert für die Summe PFAS-4 in Höhe von 0,000020 mg/L (ab 12.01.2028) eingehalten.“
Unter den Begriff PFAS, eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, fallen mehrere tausend Chemikalien, die häufig als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden. Sie gelten als beständig und resistent gegen Wasser, Fett, Schmutz und Hitze und können sich darüber hinaus in der Umwelt anreichern.
Wir haben für uns als Aufgabe nun mitgenommen, zu eruieren, woher der Eintrag dieser Stoffe in unser Trinkwasser kommt.
Für weitere Informationen zum Thema PFAS empfehlen wir Ihnen
- diese Informationsseite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit: https://www.bundesumweltministerium.de/faqs/per-und-polyfluorierte-chemikalien-pfas
- sowie diese Informationsseite des Bundesinstituts für Risikobewertung: https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/gekommen-um-zu-bleiben-per-und-polyfluorierte-alkylsubstanzen-pfas-in-lebensmitteln-und-der-umwelt/








